Aktuelles

Nähe und Distanz im Begleitalltag

Eine vertrauensvolle respektvolle und wertschätzende Beziehungsgestaltung ist das Herzstück der Sozialen Arbeit. Sie eröffnet Räume für Entwicklung Teilhabe und Vertrauen und prägt das professionelle Handeln – besonders im heil- und sozialpädagogischen Kontext wo Beziehungen unter komplexen Bedingungen entstehen und getragen werden.
Professionelle Nähe ist dabei ein Balanceakt und bleibt fragil. Wann wird Nähe zu nah Distanz zu distanziert? Woran orientieren wir uns was geschieht intuitiv? Beziehungsgestaltung gelingt nur wenn die Grenzen aller Beteiligten bewusst wahrgenommen und geschützt und dabei auch die institutionellen Rahmenbedingungen beachtet werden.
 
Zielgruppe
Mitarbeitende die im institutionellen Kontext Menschen mit Unterstützungsbedarf begleiten
 
Weiterbildung am 3. Dezember 2026 in Zürich
 
Kursleitung
Philipp Gonser, MA Nachhaltige Entwicklung, Prozessbegleiter, Supervisor Mitarbeiter Fachstelle Prävention von Anthrosocial
 

Kurs Teamleitung 2026-2028

Diese Weiterbildung richtet sich an Gruppenleitende und weitere Fachleute, die in ihrer Institution Führungsaufgaben wahrnehmen und sich für diese Aufgaben weiterqualifizieren möchten.

LINK zu weitere Informationen

Beginn: 26. August 2026
Anmeldeschluss: 20. Juli 2026
Ort: Dornach/Basel

Der Kurs wird NEU jährlich durchgeführt.

Geld und Geist – wie gehören sie zusammen?

Wie können Werte, Verantwortung und Wirtschaftlichkeit in sozialen Organisationen sinnvoll zusammenwirken?

Und was passiert mit Organisationen, die aus einer Wertebasis heraus wirken – und zugleich in einer unternehmerischen Realität stehen?
Das Projekt „Geld und Geist“ ist aus dem Impuls entstanden, hybride Organisationen besser zu verstehen: Organisationen, die weder zu gewöhnlichen „Firmen“ werden sollen – noch zu zweckentfremdeten „Ämtern“. Organisationen, deren wirtschaftliches Handeln nicht losgelöst von Haltung, Sinn und Verantwortung gedacht werden kann.

Aus der Auseinandersetzung mit Themen wie Care Economy, ethischem Wirtschaften und der sozialen Dreigliederung sind Begegnungen mit spannenden Fragestellungen, Positionen sowie Referentinnen und Referenten entstanden. Daraus entwickelten sich Webinare sowie ein Panel am INSOS-Kongress 2026. Im Zentrum steht dabei nicht die Anthroposophie als Wissenssystem, sondern eine Frage, die viele aktuell bewegt: Wie lassen sich ethische Orientierung und ökonomisches Tun sinnvoll miteinander verbinden?

Die Idee der sozialen Dreigliederung dient dabei als Denk- und Gesprächsraum – nicht als Lehrgebäude. Es geht um Austausch, um Abwägen und um unterschiedliche Perspektiven auf Verantwortung, Freiheit und Wirtschaftlichkeit.

Ganz ausdrücklich gilt:

  • Keine Vorkenntnisse nötig
  • Keine „richtigen“ Antworten erwartet
  • Neugier genügt

Das Projekt zeigt sich:

  • in Webinaren (beginnend im November 2026, Fortsetzung im ersten Halbjahr 2027)
  • am INSOS-Kongress 2026
  • und in offenen Dialogformaten für alle, die Wirtschaft menschlich denken wollen.

Kurz gesagt: Man muss (noch!) nichts wissen – aber man darf mitdenken. Und vielleicht entdecken wir gemeinsam neue Bilder davon, was eine Wirtschaft im Dienst des Menschen sein und leisten kann.


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