Actualités de l'association
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Begegnungstag für Selbstvertreter:innen
Einsamkeit verwandeln
Einsamkeit gehört zum Leben – manchmal als wohltuendes Alleinsein, manchmal als schmerzliche Isolation. Am Begegnungstag fragen wir danach wie Menschen mit Einsamkeit umgehen können welche neuen Perspektiven dabei entstehen können und wie Begegnung und Gemeinschaft gestärkt werden.
Die Tagung lädt ein zu Vorträgen, Gesprächen, spielerischen und kreativen Formaten sowie verschiedenen Arbeitsgruppen. Im Mittelpunkt stehen persönliche Erfahrungen und der gemeinsame Austausch: Was bedeutet Einsamkeit? Wie kann Alleinsein positiv erlebt werden? Und wie können Teilhabe, Kontakt und Gemeinschaft gestärkt werden?
Ein Tag zum Zuhören, Mitreden, Ausprobieren und Begegnen – mit Raum für neue Gedanken, neue Kontakte und stärkende Erfahrungen.
Wann: Samstag, 29. August 2026
Wo: Stiftung Rüttihubelbad, Walkringen bei Bern
Aus der Fachstelle Prävention
Nachfrage steigt – Angebote werden ausgebaut
Die Fachstelle Prävention stärkt ihr Engagement im Bereich Gewaltprävention und reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Weiterbildungen für Meldestelleninhaber. Die etablierte 6-tägige Weiterbildung wird auch 2026 weitergeführt und aufgrund der grossen Nachfrage um einen zusätzlichen Kurs im November ergänzt. Ab 2027 wird das Angebot zudem strukturell erweitert: Neu werden jährlich drei deutschsprachige Durchführungen angeboten (bisher zwei), um dem Bedarf noch besser gerecht zu werden.
Ein neues Angebot setzt einen weiteren wichtigen Schwerpunkt: die Gewaltprävention für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Mitte August 2026 findet im Heim Zürichberg erstmals ein Weiterbildungstag statt, der sich gezielt an Menschen mit Unterstützungsbedarf richtet. Ziel ist es, den Zugang zu Wissen über Gewalt, Rechte und Schutzmöglichkeiten möglichst barrierearm und verständlich zu gestalten und damit Selbstbestimmung sowie Handlungssicherheit zu fördern. Menschen mit Unterstützungsbedarf sind überdurchschnittlich häufig von unterschiedlichen Formen der Gewalt betroffen – gleichzeitig ist der Zugang zu Präventionsangeboten oft erschwert. Hier setzt das neue Format an.
Nähe und Distanz im Begleitalltag
Mitarbeitende die im institutionellen Kontext Menschen mit Unterstützungsbedarf begleiten
Philipp Gonser, MA Nachhaltige Entwicklung, Prozessbegleiter, Supervisor Mitarbeiter Fachstelle Prävention von Anthrosocial
Kurs Teamleitung 2026-2028
Diese Weiterbildung richtet sich an Gruppenleitende und weitere Fachleute, die in ihrer Institution Führungsaufgaben wahrnehmen und sich für diese Aufgaben weiterqualifizieren möchten.
LINK zu weitere Informationen
Beginn: 26. August 2026
Anmeldeschluss: 20. Juli 2026
Ort: Dornach/Basel
Der Kurs wird NEU jährlich durchgeführt.
Geld und Geist – wie gehören sie zusammen?
Wie können Werte, Verantwortung und Wirtschaftlichkeit in sozialen Organisationen sinnvoll zusammenwirken?
Und was passiert mit Organisationen, die aus einer Wertebasis heraus wirken – und zugleich in einer unternehmerischen Realität stehen?
Das Projekt „Geld und Geist“ ist aus dem Impuls entstanden, hybride Organisationen besser zu verstehen: Organisationen, die weder zu gewöhnlichen „Firmen“ werden sollen – noch zu zweckentfremdeten „Ämtern“. Organisationen, deren wirtschaftliches Handeln nicht losgelöst von Haltung, Sinn und Verantwortung gedacht werden kann.
Aus der Auseinandersetzung mit Themen wie Care Economy, ethischem Wirtschaften und der sozialen Dreigliederung sind Begegnungen mit spannenden Fragestellungen, Positionen sowie Referentinnen und Referenten entstanden. Daraus entwickelten sich Webinare sowie ein Panel am INSOS-Kongress 2026. Im Zentrum steht dabei nicht die Anthroposophie als Wissenssystem, sondern eine Frage, die viele aktuell bewegt: Wie lassen sich ethische Orientierung und ökonomisches Tun sinnvoll miteinander verbinden?
Die Idee der sozialen Dreigliederung dient dabei als Denk- und Gesprächsraum – nicht als Lehrgebäude. Es geht um Austausch, um Abwägen und um unterschiedliche Perspektiven auf Verantwortung, Freiheit und Wirtschaftlichkeit.
Ganz ausdrücklich gilt:
- Keine Vorkenntnisse nötig
- Keine „richtigen“ Antworten erwartet
- Neugier genügt
Das Projekt zeigt sich:
- in Webinaren (beginnend im November 2026, Fortsetzung im ersten Halbjahr 2027)
- am INSOS-Kongress 2026
- und in offenen Dialogformaten für alle, die Wirtschaft menschlich denken wollen.
Kurz gesagt: Man muss (noch!) nichts wissen – aber man darf mitdenken. Und vielleicht entdecken wir gemeinsam neue Bilder davon, was eine Wirtschaft im Dienst des Menschen sein und leisten kann.
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